Wettkampfsport im WVZ
Wettkampfsport im WVZ
Der Wettkampfsport hat im WVZ eine lange Tradition. Seit Jahrzehnten wird auf der clubeigenen Slalomanlage trainiert. Durch die Organisation zahlreicher hochkarätiger Wettkämpfe hat sich der WVZ in der Schweizerischen Kanuszene einen Namen gemacht. Dank einer guten Trainingsinfrastruktur und kompetenter Trainer wurde Kanuslalom im WVZ zur wichtigsten Wettkampfdisziplin. Elitefahrer des WVZ standen bei nationalen wie internationalen Meisterschaften wiederholt auf dem Siegerpodest. Der vorläufige Höhepunkt wurde im Jahr 2003 erreicht, als WVZ-Mitglied Mathias Röthenmund zusammen mit seinen Teamkollegen Michael Kurt und Thomas Mosimann den Weltmeistertitel in der Kategorie «Kajak-Einer Mannschaft» errang.
Nachwuchsförderung von grosser Bedeutung
Heute liegt das Hauptaugenmerk des Wettkampfsports im WVZ auf der Nachwuchsförderung. Eine stattliche Gruppe junger Athletinnen und Athleten trainiert regelmässig im Letten und auf nahe gelegenen Wildwasserstrecken und bestreitet für den Verein eine Vielzahl nationaler Wettkämpfe. In den letzten Jahren konnten die Nachwuchsfahrer des WVZ eine Reihe beachtlicher Erfolge bei nationalen Meisterschaften erringen. Der engagierten Arbeit unserer Trainer ist es zu verdanken, dass wir heute in der Lage sind, jugendlichen Wettkämpfern auf allen Stufen ein gutes Trainingsumfeld zu bieten.
Der Verein unterstützt ambitionierte Jugendliche finanziell bei der Anschaffung des benötigten Wettkampfmaterials und organisiert die Transportkapazitäten und die Betreuung an den Wettkämpfen. Ausserdem veranstaltet der WVZ seit vielen Jahren mit dem Nachwuchscup Zürich einen der wichtigsten Anlässe in der Nachwuchsförderung des Schweizer Kanusports. Dabei kann der Verein auf die Mithilfe einer grossen Anzahl freiwilliger Helfer und Sponsoren zählen, die es erlauben, den Kanusport dem Zürcher Publikum hautnah zu präsentieren.
Nachhaltigkeit im Spitzen- und im Breitensport
Der WVZ verfolgt mit seiner Nachwuchsförderung verschiedene Ziele. Neben der eigentlichen Förderung des Spitzensports ist der Verein vor allem bestrebt, in allen sportlichen Aktivitäten – Spitzen- wie Breitensport – Nachhaltigkeit zu erreichen. Mit altersgerechten Schul- und Feriensportkursen wird versucht, einer möglichst grossen Anzahl Kindern und Jugendlichen einen Einblick in den Kanusport zu geben und sie für sportliche Aktivität im Verein zu begeistern. Die gezielte Förderung der paddel- und sicherheitstechnischen Fähigkeiten sowie das Erlernen eines möglichst breiten Bewegungsrepertoirs stehen in den ersten Vereinsjahren im Vordergrund. Der Kanusport mit seinen vielseitigen und abwechslungsreichen Ausprägungsformen bietet hierfür eine optimale Basis.
Das Bekenntnis zum Spitzensport ist eine schwerwiegende Entscheidung und sollte daher nicht zu einem zu frühen Zeitpunkt erzwungen werden. Nur bei wenigen Jugendlichen, welche die Volljährigkeit erreichen, stimmen Motivation und Ehrgeiz und erlauben das private und das berufliche Umfeld, Kanusport weiterhin auf höchstem Niveau zu betreiben.
Leiterausbildung im Dienste der Wettkampfförderung
Die Ausbildung zum Kursleiter oder Trainer bietet Jugendlichen eine sinnvolle Alternative zur Spitzensportkarriere und ermöglicht es ihnen, die erworbenen Fähigkeiten an die nächste Generation von Nachwuchsathleten weiterzugeben. Ein Engagement als Leiter einer Nachwuchsgruppe vermag junge Erwachsene langfristig an den Sport zu binden. Beim Umgang mit Kindern und Jugendlichen werden das Verantwortungsbewusstsein und die Sozialkompetenz unserer jungen Vereinsmitglieder gefördert und gleichzeitig die Kontinuität unserer Wettkämpfförderung gewährleistet.

Im Slalomboot.

Auf der Wildwasser-Abfahrt.

Abfahrtswettkampf auf schwierigem Wildwasser.